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Markt Essenbach
Rathausplatz 3
84051 Essenbach
Tel.: 08703 808-0
rathaus@essenbach.de

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Zahlen & Fakten

Allgemeine Infos

Gemeindefläche: 83,61 km²
Flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde des Landkreises Landshut

Einwohnerzahlen (ohne Nebenwohnsitz): 11.823 (Stand 01.01.2014)
Einwohnerzahlen (mit Nebenwohnsitz): 12.243

Einwohnerzahlen der Ortsteile (Stand 01.03.2017):

ohne Nebenwohnsitz

Essenbach        3.406

Mirskofen         1.888

Altheim             1.865

Wattenbach      1.067

Ohu                    2.780

Mettenbach         817

mit Nebenwohnsitz

Essenbach          3.524

Mirskofen          1.975

Altheim               1.939

Wattenbach       1.092

Ohu                     2.862

Mettenbach          851

Statistische Entwicklung:
1970 | 6.240 Einwohner
1980 | 6.879 Einwohner
1984 | 7.724 Einwohner
1988 | 8.101 Einwohner
1992 | 8.677 Einwohner
1996 | 9.519 Einwohner
2000 | 10.348 Einwohner
2010 | 11.485 Einwohner
2011 | 11.507 Einwohner
2012 | 11.611 Einwohner
2013 | 11.778 Einwohner
2014 | 11.886 Einwohner
2015 | 11.966 Einwohner
2016 | 12.206 Einwohner
2017 | 12.369 Einwohner

 

Hebesätze:
Gewerbesteuer 320 vH
Grundsteuer A 250 vH
Grundsteuer B 250 vH

Wirtschaftliche Verhältnisse:
Der Markt verfügt über eine ausgewogene, krisenfeste Wirtschaftsstruktur. Es finden sich neben Handwerks- und Handelsbetrieben auch zahlreiche Dienstleistungs- und Industriebetriebe mit vielfältigem Arbeitsplatzangebot. Darüber hinaus ist der Markt auch Standort der Kernkraftwerke Isar 1 und 2.

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsplätze:

Die Entstehung der politischen Gemeinde Essenbach

Schon während der Jungsteinzeit wechselten die Träger verschiedener Kulturen ab; eine davon bekam wegen der besonderen, hier zuletzt vorgefundenen Art der hinterlassenen Keramik die Bezeichnung „Altheimer Kultur“, deren namengebender Fundort zum Gemeindebereich gehört. Auch eine römische Besiedelung kann nach archäologischen Funden für dieses Gebiet um Altheim, Essenbach und Wattenbach angenommen werden.

Während des frühesten Mittelalters, schon vor der Einwanderung der Baiern im 6. Jahrhundert, war in Altheim eine Siedlung. Die anderen Orte entlang der Hügelkette und in den Seitentälern stammen aus der Zeit des 8. und 9. Jahrhunderts.

Bevor die ursprünglichen „Gmainen“ zu Beginn des 19. Jahrhunderts als selbständige politische Gemeinden entstanden, herrschten im Gebiet des Marktes Essenbach die verschiedensten Abhängigkeitsverhältnisse. Gemeinsam für alle aber war der Kirchensprengel der Pfarrei Altheim, zu der außer Mettenbach alle Orte des heutigen Marktes Essenbach gehörten, bis in Essenbach ebenfalls eine Pfarrei gegründet wurde. Auf diese Weise war die heutige politische Zusammengehörigkeit in einer jahrhundertealten kirchlichen Verbundenheit schon vorgeprägt.

Bereits im Jahre 1869 sollten auf Vorschlag des Bezirksamtes jeweils mehrere Gemeinden zu Bürgermeistereien zusammengeschlossen werden (und zwar Essenbach mit Oberwattenbach und Ohu sowie Altheim mit Mirskofen und Ergolding). Diese Zusammenlegungen zu Verwaltungseinheiten sollten freiwillig erfolgen; sie scheiterten an den damals noch nicht überwindbaren großen Entfernungen und am allgemeinen Misstrauen der Bevölkerung.

Hundert Jahre später wurde die Zusammenlegung wieder in Angriff genommen, wohl unter günstigeren Voraussetzungen. Nach dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Altheim, Essenbach und Mirskofen am 01.04.1971 und dem Anschluss der Gemeinde Oberwattenbach am 01.07.1972 erfolgte zum 01.05.1978 die Eingliederung der Gemeinden Mettenbach und Ohu. Ergebnis dieser fast ein Jahrzehnt währenden Gebietsreform ist das heutige Gemeindegebiet des Marktes Essenbach.

Nachdem Essenbach bereits im Jahre 1979 von der Bayerischen Staatsregierung als Kleinzentrum eingestuft worden war, konnte es bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogrammes Bayern im Jahr 1994 zum Unterzentrum aufgestuft werden.

Aufgrund der stetigen Fortentwicklung wurde die Gemeinde Essenbach im September 1998 in einem feierlichen Akt durch das bayerische Staatsministerium des Inneren zum Markt erhoben. Die Verleihung des Prädikats „Markt“ stellt nach den Richtlinien des Ministeriums eine deutliche Heraushebung aus dem Kreis der übrigen Gemeinden dar und wird daher nur nach strenger Prüfung aller Kriterien vorgenommen, wobei großer Wert darauf gelegt wird, dass sich die Entwicklung der Gemeinde von der vergleichbaren Gemeinden deutlich positiv abhebt.